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Tätigkeitsbericht 2021

 

Flutschäden im Ahrtal

Über die immensen Flutschäden im Ahrtal wurde umfang­reich berichtet. Das IFS konnte einen kleinen Beitrag leis­ten, um die Schäden zu erfassen und Rat zu deren Be­seitigung zu geben. Zunächst wurde gemeinsam mit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und der Landes­denkmalpflege (Generaldirektion Kulturelles Erbe) eine Online-Veranstaltung durchgeführt, in der Referenten un­terschiedlicher Fachrichtungen in knapper Form praxis­nahe Ratschläge zur Schadenserfassung und -bewertung so­wie zur Beseitigung verschiedener Sonderprobleme ga­ben.

Anschließend brachte sich das IFS ein bei der Entwick­lung eines Erfassungsbogens und bei der anschließen­den Schadensschnellerfassung an Baudenkmalen. Letzt­lich unterstützte das IFS mit Untersuchungen und Maß­nahmenempfehlungen an verschiedenen Denkmälern.

 

Ahrweiler, Flutschäden

 

Neues DFG-Projekt zu Betonbauten der Moderne gestartet

IFS zum Jahresbeginn 2021 ein neues, von der Deut­schen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Pro­jekt gestartet. Es trägt den Titel „Gealterte Hochmoderne in Architektur und Denkmalpflege – Analyse von Kon­struktion und Material, Entwicklung von Erhaltungsstrate­gien und Instandsetzungsmaterialien für Stahlbetonbau­werke unter ingenieurwissenschaftlichen und denkmal­pflegerischen Aspekten“. Es widmet sich der exemplari­schen Erfassung und Untersuchung ausgewählter Beton­bauwerke, die unterschiedliche Bauwerkstypen vertreten.

Gerade beim Beton gehen materialkundliche Entwick­lung, Bautechnik und Baukonstruktion Hand in Hand: Die Weiterentwicklung der Brenntechnik ermöglichte das Brennen von Zement, wodurch die Herstellung von Beton ermöglich wurde, weiter ging es zum Eisen- und Stahlbe­ton, schließlich zum vorgespannten Beton. Durch die fes­ten Materialien wurden schlankere Konstruktionen mög­lich, durch die Stahlbewehrung und deren Vorspannung neue Bautechniken und immer kühnere Konstruktionen bis hin zu den Schalenwerken und dem Brückenbau im freien Vorbau.

Die ausgewählten Bauwerke weisen heute sehr unter­schiedliche Erhaltungsprobleme auf, für die das Pro­jekt unterschiedliche Lösungsansätze entwickeln möchte. Dazu gehören auch Weiterentwicklungen im Bereich Tex­tilbeton und gefügeoptimierte Betone. Hinzu kommen exakte Bauaufnahmen mittels Drohnenbefliegung und SfM-Techniken (Surface from Motion), materialwissen­schaftliche Charakteri­sierungen, Beschreibungen der sta­tischen Systeme und die denkmalpflegerischen Wertun­gen der jeweiligen Kon­struktionen.

Das Projekt ist eingebettet in ein DFG-Schwerprogramm mit dem Acronym „Kulturerbe Konstruktion“ (kulturerbe-konstruktion.de), das die Bedeutung der hochmodernen Konstruktionen für die Ingenieurwissenschaften, die Bau­technikgeschichte und für die Denkmalpflege her­ausar­beiten möchte. Thematisch ist das Schwerpunktpro­gramm sehr breit aufgestellt, sodass ein intensiver fach­übergreifender Austausch möglich ist.

 

Halle und Sendemast des Senders Berus

 

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